Die meisten Lautsprechergehäuse weisen deutlich hörbare Resonanzen auf, die den Signal-Rausch-Abstand des Lautsprechers reduzieren. Das FinkTeam nimmt diesen Aspekt sehr ernst, da wir wissen, dass Gehäuse, die nicht mitschwingen, die Wiedergabe filigraner Details ermöglichen, die normalerweise von Gehäuseresonanzen überdeckt werden. So werden Verfärbungen und Zeitfehler reduziert, die Stereoabbildung verbessert und das Ermüden der Hörer verhindert.

Die wichtigste Gegenmaßnahme ist die Dämpfung der Gehäusewände. Da es unmöglich ist, alle Biegeresonanzen der Paneele zu eliminieren, werden sie stattdessen so gedämpft, dass deren Amplitude unter die Hörschwelle sinkt. Das erreichen wir durch einen Mehrschichtaufbau, der unterschiedlich starke MDF-Platten mit einer Dämpfungsschicht kombiniert, deren innere Reibung Vibrationen in Wärme umwandelt. Dank der vom FinkTeam entwickelten Algorithmen lassen sich die optimalen Materialstärken bestimmen. Die endgültige Auswahl erfolgt dennoch durch subjektive Beurteilungen.

HiFi-Enthusiasten investieren viel Geld in nur wenig stör- und rauschanfällige, sprich: leisere Geräte. Diese klingen zwar oft auch luftiger und offener, doch wird der Zugewinn durch mitschwingende Lautsprechergehäuse wieder zunichte gemacht. Die COMSOL-Modellierungssoftware und das Laserscanning von FinkTeam ermöglichen dagegen eine präzise Berechnung und Messung der Parameter von Gehäusekonstruktionen für möglichst transparenten Klang durch weniger Gehäuseschwingungen.

Ein schönes Beispiel hierfür war der Einbau des 260 mm-Tiefmitteltöners in die Schallwand. Auch mit absolut fest verschraubten Treibern kam es zu unerwünschte Vibrationen. Was nicht zu fühlen war, gab der Laserscanner preis: Ein massiver Metallring hinter der Chassisbefestigung löste das Problem und verbesserte so das Signal-Rausch-Verhältnis.